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Komondorzucht
"Vom Stamm der Magyaren“
Seit
1983 leben Komondore in meinem Haus und Garten. Sie dürfen
sich dort frei bewegen und genießen vollen
Familienanschluss.
Bei unserem ersten Komondorrüden „Davos
of Carloway Country“, genannt Attila, durfte ich
gleich einen Crash-Kurs in puncto Pflege und Haltung
eines Komondor absolvieren. Er stammte von einer
deutschen Zuchtstätte außerhalb des VDH mit heute völlig
undenkbaren Aufzucht- bedingungen. Er lehnte im Alter
von 10 Wochen unsere Bemühungen, ihn auf den Schoß
zu nehmen und mit ihm zu schmusen, völlig ab und
hatte große Schwierigkeiten, stubenrein zu werden. Er
hatte stets Hautprobleme
und warf im Alter von circa acht Jahren sein Fell
nahezu vollständig ab. Bei Fremdem ging er zunächst
auf Distanz und brauchte dann ca. 20 Minuten, bevor er
sich vorsichtig dem Fremden näherte. Attila starb
1992 im Alter von 8,5 Jahren an einer Magendrehung.
Die sofortige Suche nach einem Nachfolger hatte
innerhalb kurzer Zeit Erfolg. Wir durften uns 1992 im
Alter von 10 Wochen von Frau Kastens den Rüden „Yosha
vom Nomadenstamm“ aus Gnarrenburg holen. Mit ihm
hatten wir keinerlei vergleichbare Probleme. Er wurde
auf vielen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt
und war ein Magnet für alle Kinder. Er legte sich
neben dem Ring auf dem Rücken und genoss es, sich von
einer ganzen Gruppe Kindern kraulen und bearbeiten zu
lassen. Er wurde deutscher Champion VDH, Klubchampion
und im Klub für Ungarische Hirtenhunde zur Zucht
zugelassen.
Als mein Mann und ich uns im Jahre 1995 mit der
Besitzerin einer Komondorhündin anfreunde- ten,
begannen wir mit der Zucht von Komondorok. Es entstand
die gemeinschaftliche Zuchtstätte "of Shepherd´s
Pride“, aus der 3 Komondorwürfe hervorgingen. Unser
Yosha wurde Vater von 17 Kindern, der letzte Wurf fiel
im Jahr 2000.
Zwei Welpen,
ein Rüde und eine Hündin gingen
in die USA. Mein Mann war von 1996 bis zu seinem Tod
im Jahr 2006 Mitglied im amerikanischen Komondor-Club
und flog jährlich zur Speciality des KCA in die USA.
Bis heute bestehen enge Kontakte zu den Mitgliedern
des KCA und den dortigen Züchtern.
In 1998 holte mein Mann den Komondorrüden „Mátyás
Király Udvári Szatmár“ im Alter von 10 Wochen von
dem ungarischen Komondor-Züchter Berceli zu uns.
Szatmár (genannt Schmotti) wurde Bundes-Jugendsieger
und auf vielen weiteren Ausstellungen erfolgreich
gezeigt. In 2006 durfte „Schmotti“ eine kleine
Rolle in der Fernsehserie "Weibsbilder"
spielen. Die Fernseh- aufnahmen mit ihm waren ein
echtes "Highlight" und befinden sich bis
heute in meiner Sammlung.
Yosha starb 2004 im Alter von 12,5 Jahren an einem
Tumor. Als unsere befreundeten amerika- nischen
Komondor-Züchter, Anne und Ruben Collado, von seinem
Tod erfuhren, boten sie uns sofort aus ihrem aktuellen
Wurf einen Welpen an. So kam „Yosha Churchill the
Lovable“ (genannt Churchill) im Alter von 10 Wochen
aus New Mexiko mit dem Flugzeug über Frankfurt zu
uns.
Seit 1987 bin ich Mitglied im Klub für Ungarische
Hirtenhunde e.V. und seit 2007 im Komondor Club of
America.
Meine Hündin "Alexa vom Zentwald“ (genannt
Flocke) wurde in 2008 Bundesjugendsiegerin und erwarb
damit die Qualifikation für die Crufts in Großbritannien.
Am 8.3.2009 stellte ich Flocke erfolgreich auf der
Crufts aus. Sie gewann die Gruppe „Special Youth“.
Meine Zuchtstätte unter dem Namen „vom Stamm der
Magyaren“ wurde im Jahre 2009 von der F.C.I.
international geschützt.
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